BEZIRKSLIGA: SW Sende – FC Türk Sport 2:4 (0:2)

Der FC Türk Sport ist weiter ungeschlagen auf dem Vormarsch: »Kupferhammer«-Elf gewinnt beim Verfolger SW Sende souverän.

Okan Aydemir: versuchte sein Glück mehrmals aus der zweiten Reihe.

Unter praller Sonne, quasi bei bestem Fußballwetter ging es am Sonntag für den »FCT« zum Verfolger SW Sende. Von Beginn an spielte der FC Türk Sport einen kontrollierten Offensivfußball. Die erste Großchance – wie so oft – besaß Tanju Dalgıç, der nach Vorarbeit von Enis Çiftçi nicht genug Druck hinter den Ball bekam 18.). In den folgenden Minuten versuchten sich Okan Aydemir, Atilla Parlar und Ersin Gül aus der Distanz, scheiterten aber allesamt. Besser machte es Uğur-Can Pehlivan, der in der Woche noch aus Krankheitsgründen außer Gefecht gesetzt war. Sein Durchmarsch über die linke Seite in Kombination mit Atilla Koz und Filip Dissios, vollendete der Defensivmann ansehnlich und sicher zum 0:1 (31.). Einige Schrecksekunden folgten beim »FCT«, den sonst so ballsicheren Deniz Savaş und auch Edeltechniker Ersin Gül versprangen die Bälle in den unpassendsten Momenten. Zwar konnte der »SWS« aus den Schnitzern kein Kapital schlagen, war aber nun im Spiel. Dann wieder ein Glanzmoment: Ersin Gül spielte mit viel Zucker auf Tanju Dalgıç, der im 16er umgesenst wurde und den fälligen Strafstoß selber (sehr, sehr glücklich) versenkte (38.).

Nach der Pause, drehte der »FCT« weiter auf. Der zweikampfstarke Filip Dissios spitzelte dem Gegner den Ball vom Fuß, welcher direkt in den Maschen landete, Eigentor (46.). Die Dreifache Führung beflügelte das Spiel der »Türk Sportler«, eine Reihe von Chancen wurden aber trotzdem allesamt ausgelassen und so kam der SW Sende zum Anschluss. Ein Eckstoß in 67. wurde immer länger, mit Sonnenstrahlen im Gesicht verschätze sich Torhüter Deniz Savaş und die Kugel segelte in seine Maschen. Nun verflachte das Spiel, das Wetter schlauchte die Akteuere. Erst in der 83. wieder etwas zählbares, als wieder Aktivposten Atilla Koz Stürmer Tanju Dalgıç in Szene setzte. Den langen und hohen Ball behauptete der Stoßstürmer und vollstreckte bärenstark zum 1:4. Quasi mit dem Schlusspfiff markierte der Gastgeber das 2:4-Endergebnis. Ein klares Foul im eigenen 16er und ein unhaltbar getretener Elfmeter besiegelten den Endstand. »Wir haben in dieser Woche nicht vollzählig trainieren können, ich dachte daher, das es hier schwerer wird. Kayhan Kaya und Uğur-Can Pehlivan waren krank außen vor, Atila Yula verletzt. Nichts desto trotz, ich bin sehr zufrieden, es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft“, freute sich Spielertrainer Uğur Pamuk über den sechsten Sieg in Folge.

Kommenden Sonntag (22. September 2019) muss »die Macht vom Kupferhammer« bei der Reserve des SC Wiedenbrück ran. Anpfiff wie immer um 15:00 Uhr.

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