Es gibt keine Stars mehr, das Team steht im Fokus

Großer Kaderumbruch am »Kupferhammer«: wenn der Obmann zum Co-Trainer wird!

Nach einer miserablen Saison 2017/18, stand der »FCT« am Ende als Absteiger fest. Zwar kämpfte die neuformierte und mit etlichen Neuzugängen gespickte Mannschaft schon in der Rückrunde phasenweise aufopferungsvoll gegen das drohende Schicksal – der neue Vorstand unter »Feyzullah Aras« ließ hierfür auch nichts unversucht – aber es reichte am Ende einfach nicht. Das 1:1 am letzten Spieltag gegen den »SuK Canlar« besiegelte das Ende der Bezirksliga für die »Kupferhammer«-Crew.

Zur neuen Saison krempelte der Vorstand die Ärmel hoch, und fing quasi bei Null an. Die Neuzugänge aus der Winterpause 2017/18 haben ihr Wort auf Wiedergutmachung gegeben, jedoch hielten nicht alle ihr Wort. Mit »Muhammet Ali Özel«, »Ersin Gül«, »Levent Eyrice«, »Bahadır Küpcuoğlu«, »Ozan Balaban«, »Besart Dervishi« und »Andre Patrick Njoh-Ngemhe« verließen gleich sieben Akteure den »FC Türk Sport«. Gerade die Abgänge von »Muhammet Ali Özel« und »Ersin Gül«, ursprünglich als Rettungsanker für den Klassenerhalt verpflichtet, und mit wenig Leistung in den entscheidenden Spielen geblieben, bleiben in unschöner Erinnerung: »Sie haben ihr Wort gegeben zu bleiben. Sollten eine Führungsposition einnehmen und beim Wiederaufbau helfen. Die Abgänge waren für uns schon überraschend«, erklärt Obmann »Selçuk Aras«.

Apropos Obmann: mit »Erdal Yıldırım« hat der »FCT« für die kommende Saison einen hoch erfahrenen und sehr disziplinierten Trainer verpflichtet. Der Betreiber eines Festsaals verweilt aktuell im Urlaub, und hat kurzerhand seine Aufgaben während der Vorbereitung »Selçuk Aras« vermacht. Eine gute Entscheidung, denn der eigentliche Obmann des Clubs zeigt eine blütenweiße Weste auf: in vier Freundschaftsspielen holte der neue (vorübergehende) Co vier Siege. Außerdem zeigt er ein feines Händchen in Sachen Spieler heranführen auf. Mit »Devrim Güler« und »Kubilay Keskin« aus der eigenen Jugend, und »Muhammed Soylu« (SC Verl) und Rückkehrer »Gökay Yıldız« (TSV Oerlinghausen) hat er gleich vier Spieler die 18 oder jünger sind mit in den Kader involviert. »Wir haben nun weitere drei A-Jugendliche die regelmäßig bei der 1. Mannschaft mittrainieren werden. Wir versuchen dieses Mal den gewünschten Umbruch auch durchzuführen«, erklärt »Mahmut Demiray« (stellvertretender Vorstandsvorsitzender).

Vorstand und sportliche Leitung sortieren sich neu. Fokus liegt auf der Mannschaft, nicht auf Namen!

Zu der Ansicht, das der Umbruch wirklich glücken könnte, kommt man auch beim Anblick von außerhalb. Mit »Hüseyin Alkış« wurde ein neuen sportlicher Leiter auserkoren, der für einen reibungslosen Spiel- und Trainingsbetrieb sorgt. Gibt es Probleme mit Spielern, laufen diese bei ihm als eine Art Seelsorger ein, und diese Sorgen versucht er dann abseits von der Öffentlichkeit zu regeln. Auch sorgt er für einen guten Austausch zwischen den Senioren- und Juniorenteams. Sucht oft Gespräche mit den Trainern, das alles koordiniert seinen Lauf nehmen kann.

Unter diesem Aspekt sieht man nun auch, wie sensibel die Neuzugänge ausgewählt wurden. Mit »Volkan Erdem« wurde ein sehr junger Spieler aus der Reserve hochgezogen, gleiches Schicksal wird wohl den beiden altbekannten »Uluç Aras« und »Sercan Şafak« wiederfahren. »Enes Hökelek«, »Deniz Savaş« und »Okan Aydemir« kommen vom »SC Hicret«, »Arnold Minich« (FC Nieheim), »Serkan Akman« (SC Verl, 2. Mannschaft), »Muhammed Soylu« (SC Verl, A-Jugend), »Gökay Yıldız« (TSV Oerlinghausen) und »Berkan Meriç« (VfL Ummeln). Alle diese Zugänge verjüngen den Kader und verleihen ihm genug Qualität um in der Liga zu bestehen. Lediglich die Reaktivierung von »Arif Kundağ« und »Olcay Özer« und der Transfer von »Omeofe Anthony Eviparker« (Assyrer Gütersloh) tanzen – bewusst – aus der Reihe. »Um ein wenig Erfahrung auf den Rasen zu bringen wurden diese bewusst in die 1. Mannschaft beordert. Alle Transfers und auch der bestehende Kader sorgen für eine homogene Truppe und ein gutes mannschaftliches Klima. Es gibt keine Stars mehr, das Team steht im Fokus«, fügte Vorstandsboss »Feyzullah Aras« an.

Die Probleme mit dem Kreis?

…sind geklärt! Eine offene Forderung vom alten Vorstand sollte bzw. musste binnen weniger Tage beglichen werden. Der aktuelle Vorstand bat den Kreis um eine Ratenzahlung, jedoch wurde diese Option nicht eingeräumt aufgrund “negativer Erfahrungen seitens des Kreises mit dem Verein in jüngster Vergangenheit”. Nach einem Einspruch gegen einen Ausschuss vom Spielbetrieb und natürlich der Begleichung der kompletten Altlast, wurde der angedrohte Ausschuss zurück gezogen. Nun kann der »FC Türk Sport« ganz regulär die neue Saison in der Kreisliga A antreten.

Vor dem Ligabeginn am 12. August 2018, 15:00 Uhr gegen den »SpVg. Versmold« am heimischen »Kupferhammer«, testet der »FCT« nochmal beim »SVV Tur-Abdin Gütersloh« am 04. August 2018 um 17:00 Uhr.

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