»TuS Dornberg« schlägt »FC Türk Sport« im Derby 2:0

Kein guter Einstand für Interimstrainer »Mustafa Baytar«

Der Kontrast zwischen dem sonnigen Frühlingswetter am Dornberger Mühlenbrink und der trüben Stimmung auf Seiten der Gäste vom »FC Türk Sport« hätte nicht größer sein können. Während die Sonne nach Spielende scheinbar nur für die siegreichen Gastgeber vom »TuS Dornberg« schien, konnte für die niedergeschlagenen Gäste der Tag nicht schnell genug vorbeigehen. »Das war absolut kein guter Tag heute – uns fehlt die Fitness und wir haben verdient verloren«, fand Interimstrainer »Mustafa Baytar« klare Worte für den enttäuschenden Auftritt seines Teams beim 0:2 beim »TuS Dornberg«.

In der ersten Hälfte war es jedoch nicht nur dass »Mustafa Baytar«-Team, das zu einer ereignislosen Anfangsphase beitrug, auch der »TuS Dornber« beschränkte sich auf konzentrierte Defensivarbeit und vereinzelte Konter. So entwickelte sich mitten im Frühling ein Spiel, das in Vielem dem klassischen Sommerkick kurz vor Saisonende glich. Dabei wirkte der Auftritt des »TuS« noch deutlich planvoller: Über konsequente Defensivarbeit und viele kleine Fouls verschleppten die Gastgeber geschickt die kleinen Ansätze von Offensivspiel beim »FCT« und kamen selbst immer wieder zu gefährlichen Kontersituationen. In einer davon konnte »Manuel Klei« kurz vor der Halbzeit einen unmotivierten Ballverlust von »Muhammet Ali Özel« an der rechten Außenlinie zu einem Sprint auf die Grundlinie nutzen, von der er »Valon Gashi« in der Mitte bediente. Der setzte sich in zwei Versuchen gegen »Anıl Şirin« und »Atilla Parlar« (Foto) durchs und verwandelte zum verdienten 1:0 (38.).

Wer im zweiten Durchgang einen verbesserten »FC Türk Sport« erwartet hatte, sah sich getäuscht. Stattdessen blieb das Spiel des Tabellendritten weiterhin von fehlendem Tempo und Ideenlosigkeit geprägt. Außer einer strittigen Handelfmetersituation nach einer »Atilla Parlar«-Hereingabe (70.) blieben die Gäste offensiv fast alles schuldig. Da auch der Gastgeber verständlicherweise nicht alles daran setzte, auf das 2:0 zu gehen, brachten erst die Schlussminuten die Entscheidung des Spiels. Nach einem Befreiungsschlag spielte »Haimann Andrade« den mitgelaufenen »Dominik Kuck« frei, der vor dem herauslaufenden Sirin die Ruhe behielt und mit dem 2:0 den Deckel auf einen aus Sicht der Gastgeber gelungenen Sonntag setzte. »Unterm Strich ist das 2:0 zufriedenstellend und auch verdient«, verabschiedete sich »TuS«-Coach »Thies Kambach« in einen sonnigen Nachmittag.

Quelle: www.nw.de / www.fupa.net

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