»Ersin Gül« wohl vor Absprung – Verliert »Türk Sport« seine Stars?

Viele Leistungsträger des »FC Türk Sport« überlegen, ob sie den Verein nach dessen Absage an jegliche Aufstiegsambitionen verlassen werden.

Beim »FC Türk Sport« erlebten die Spieler in der vergangenen Woche gleich zwei Überraschungen, die durchaus als unliebsam zu bezeichnen waren. Neben der Entlassung von Trainer »Mehmet Dağdelen« sorgte die neue Ausrichtung des Vereins, dessen primäres sportliches Ziel nicht mehr der Landesliga-Aufstieg ist, für Unruhe. Nun machen sich zahlreiche Leistungsträger Gedanken über ihre Zukunft. Ein Topspieler, der anscheinnd auf jeden Fall nicht mehr dabei sein wird, ist »Ersin Gül«.

»Wir waren vor der Serie gemeinsam angetreten, um innerhalb von drei Spielzeiten hochzugehen«, blickt »Ersin Gül« zurück. Als es in der Hinrunde so gut lief, habe man sogar den Aufstieg noch in diesem Jahr für möglich gehalten und sei auch von der Vereinsführung in dieser Haltung bestärkt worden. »Niemand von uns ist vor dem Dienstag der vergangenen Woche darüber informiert gewesen, dass es jetzt in eine andere Richtung geht«, erklärt »Ersin Gül«, der zwar Verständnis für die Entscheidungen des Vorstands hat, sich aber für die kommende Saison wohl anderweitig orientieren wird. »Für mich wie für viele andere ist der Verein wirklich eine Herzensangelegenheit«, so der Edeltechniker, »aber ich habe fußballerisch doch noch andere Ambitionen, als in der Bezirksliga herumzudümpeln«.

Ob andere Akteure ebenso denken, weiß er nicht: »Ich habe nur gehört, dass einige Urgesteine des Vereins, wohl bleiben werden; ansonsten muss das jeder für sich selbst entscheiden«. Schon entschieden hat sich »Ali Eser«, das langjährige Gesicht des »FC Türk Sport«: Der 52-Jährige, der in den vergangenen 30 Jahren vom Präsidenten über den Fußball-Obmann bis zum Jugendleiter beim »FC Türk Sport« jedes erdenkliche Amt innehatte, steigt mit sofortiger Wirkung aus. »Das hat nichts mit der aktuellen Situation, sondern mit privaten Angelegenheiten zu tun: Ich muss einfach etwas kürzer treten«, erklärt »Ali Eser«. »Ja hallo, Ali hier« – werden wohl viele seinen berühmten ersten Satz am Telefon vermissen.

Quelle: www.nw.de

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