Eine Kette von Zufällen sorgt für komischen Beigeschmack

Es ergeben sich viele offene Fragen!

Ein Spielausfall im Winter, mitten im Dezember ist am Sportplatz unseres »FC Türk Sport« nun keine Seltenheit und auch keine Sensationsnachricht. Das die Berichterstattung der Bielefelder Presse dem »FCT« teils grob gegen den Strich geht, ist auch kein Geheimnis. Zu oft hat die Presse und vor allem das Fußballportal der »fupa« einseitig gegen die Mannschaften vom »Kupferhammer« geschossen. Oft wirkten die Berichte wie eine Kooperation mit der gegnerischen Seite.

Das gerade dass heutige Spiel des »TuS Jöllenbeck« beim »FC Türk Sport« ausfällt grenzt nun schon etwas an Wettbewerbsverzerrung der besonderen Art. »Wir wurden schon vor geraumer Zeit angerufen und gefragt, ob wir dieses Spiel nicht auf den Samstag vorziehen wollen«, erklärt Vorstandsvorsitzender »Selim Baş«. Der Wunsch kommt nicht von ungefähr, denn am Samstag hat der »TuS Jöllenbeck« seine Weihnachtsfeier gehabt. Das es auf solchen Veranstaltungen feuchtfröhlich hergeht sollte jedem klar sein, und das am Tag darauf mit Brummschädel Fußball gespielt werden muss, kann nicht im Sinne des »TuS« sein.

Wir als »FC Türk Sport« wollten einfach mal nachhaken: Am besagten Samstag veröffentlichte das Fußballportal »fupa« schon die erste Spielabsage für das auf Sonntag angesetzte Spiel. Als am Abend das Fest der »Jürmker« voll zugange war, erschien der erste Kommentar der »Jöllenbecker« zu Ausfall.

Wenn wir als Heimmannschaft nicht informiert sind, das dass Spiel ausfällt wie kann dann der »TuS« bzw. die Presse darüber bescheid wissen? Zu einem Ausfall kann es im Normalfall nur kommen, wenn wir als Heimmanschaft irgendwen über die Unbespielbarkeit des »Kupferhammer« informieren, das Gartenamt den Platz sperrt oder aber Staffel-/Schiedsrichterleiter das Spiel absetzen. In jedem Fall ist der erste Ansprechpartner für solch einen Umstand der »FCT«. Also wie kann das eine Mannschaft, die vorher sogar um Verlegung der Partie gebeten hat, vor uns wissen?

Das im Nachhinein die Spielabsetzung über den eigenen Facebook-Account des »TuS Jöllenbeck« revidiert wird, erscheint in dem ganzen Zusammenhang noch skuriller, wie ein kluger Schachzug.

Nun ist die Party vorbei, und der Spieltag ist angebrochen. Während wir als gastgebender Verein mit Mannschaft, Fans und Verantwortlichen sehnsüchtig auf den Anpfiff warten, taucht der Gast mit dem Spielerpersonal auf, jedoch ist nicht ein Anhänger vor Ort. Als um 14:00 Uhr der Schiedsrichter, der aus dem Sauerland angereist war, den Platz begeht und binnen Minuten auf Unbespielbarkeit entscheidet – was dem »TuS« in die Karten spielt – versuchen wir noch immer alle Instanzen zu mobilisieren und den Schiedsrichter vom Gegenteil zu überzeugen. »Wir haben mit Schiedsrichtern telefoniert, den Kreis angerufen, den Staffelleiter. Im Februar wird der Platz niemals in einem besseren Zustand sein«, betont der Vorstand vom »Kupferhammer« mit Ausdruck und fügt an: »Wir wundern uns einfach nur, wegen der so vielen Zufälle das es zu keinem Anpfiff kam«.

Der Platz am »Kupferhammer« ist eigentlich nie in einem guten Zustand. Verletzungsgefahr besteht auf dem Geläuf immer, und trotzdem hat am Samstag die C-Jugend volle 70 Minuten auf dem Platz verletzungsfrei bestritten. Am Donnerstag kam es im Showdown der Kreisliga B zu einem Match zwischen dem Reserve des »FCT« und dem »SV Brackwede« – erneut ohne Verletzung.

»Zusammenfassend gibt es nicht viel zu sagen. Die Presse und der Gast wussten vor uns vom Nicht-Anpfiff bescheid, revidieren das aber zufällig später. Als ob das nicht reicht, waren wir nicht informiert. Darüber hinaus, waren wir als Gesamtverein vor Ort, der Gast jedoch kommt ohne Zuschauer und in einer nicht-optimalen körperlichen Verfassung. Uns kommt das alles sehr spanisch vor«, sagt der sportliche Leiter »Mustafa Baytar«.

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