»Türk Sport« weiterhin auf der Welle des Erfolgs

Zwei Platzverweise und viele Fouls prägen umkämpftes Derby.

In einem hektischen Derby besiegte der »FC Türk Sport« den »SC 04/26« 2:0 und bleibt damit in der Spitze der Bezirksliga. Der letzte Ball war eine der leichteren Übungen des Tages für »Ersin Gül« (Foto): Ein kurzer Sprint von der Mittellinie und ein Flachschuss aus 20 Metern ins leere Tor des komplett aufgerückten »SC 04/26« setzten mit dem 2:0 in der 94. Minute den Deckel auf ein umkämpftes Bezirksligaderby.

In den 90 vorangegangen Minuten hatte sich der »FCT« aber insbesondere in der ersten Halbzeit mit dem motivierten »SC 04/26« schwer getan. »Das war ein extrem wichtiger und schwerer Sieg, aber das war uns vorher bewusst«, bilanzierte ein mitgenommener »Mehmet Dağdelen« das Spiel seiner Mannschaft. Der Spielbeginn war auf beiden Seiten von dem Versuch geprägt, den Gegner durch frühes Pressing und aggressive Zweikampfführung nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Mehr Erfolg in Form guter Chancen hatte dabei anfangs der »SC 04/26«. Nach Fehlpässen im »FCT«-Spielaufbau liefen zweimal Stürmer alleine Richtung »FCT«-Tor, scheiterten aber am wachen »Anıl Şirin«. Von den Gastgebern kam abgesehen von zu unplatzierten Distanzschüssen von »Atilla Parlar« (20.) und »Mamadou Diabang« (26.) im ersten Durchgang dagegen wenig. Aufregung vor dem »SC 04/26«-Tor gab es erst in der Nachspielzeit, als »Ersin Gül« einen durchaus möglichen Elfmeter nicht zugesprochen bekam.

Den Auftakt zu einer aufregenden zweiten Hälfte machte »Andreas Janzen«, der in den ersten beiden Minuten nach dem Seitenwechsel zwei gute Gelegenheiten zur Gästeführung liegen ließ. »Da hätten wir treffen müssen, dann holen wir hier einen Punkt«, trauerte »Jan Barkowski« den vergebenen Chancen nach. Auf der Gegenseite setzte der »FCT« nach einer guten Stunde die entscheidenden Aktionen. Erst scheiterte der eingewechselte »Salih Onur Güler« aus kurzer Entfernung, direkt danach gab es in der 65. Minute einen Strafstoß, den »Aykut Kırcı« zum 1:0 verwandeln konnte. In der Schlussphase kehrten Hektik und Aufregung zurück und schlugen sich in zwei Platzverweisen (jeweils versuchter Kopfstoß) für »Cherif Malam-Bouraima« (70.) und »Emre Bozkurt« (86.) nieder. Eine nennenswerte Torchance ergab sich erst wieder in der eingangs geschilderten Situation für »Ersin Gül«.

Quelle: www.nw.de

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